Grundsätze

Die wesentlichen Grundzüge

Basis der HSH-Methode ist eine 1/2- bis 1-jährige Vorstufe vor dem eigentlichen Anreiten, unabhängig von der weiteren Verwendung des Pferdes.

Kleine Tritte an den langen Leinen Quelle: www.hsh-fritz-stahlecker.de
Kleine Tritte an den langen Leinen
Quelle: www.hsh-fritz-stahlecker.de
  • An der Hand, ohne Reitergewicht, werden schon ab dem 2. bis 3. Lebensjahr zwanglos die Bewegungsabläufe der schwierigsten Lektionen bis zum Grand-Prix-Niveau erarbeitet.
  • Unter dem Sattel, mit 4 Jahren, sind dem Pferd bereits alle Lektionen vertraut, und es hat die richtige Muskulatur entwickelt, um den Reiter mühelos zu tragen.
  • Das Pferd wird geistig hoch beansprucht, seine Vitalität geweckt, aber  auch sein Gehorsam geübt. Durch die geringere Nervenbelastung und  die leichtere Bewältigung von Schwierigkeiten am Boden gewinnt es  Vertrauen zu seinem Ausbilder, lernt, ihn als Alpha zu akzeptieren.
  • Die auf diese Weise sich entwickelnde Partnerschaft erleichtert es dem  Pferd, die Hilfen zu verstehen und verhindert Missverständnisse und  Auseinandersetzungen beim ersten Anreiten.
  • An der Hand werden – schonend für Körper und Psyche des Pferdes – Aufrichtung und Versammlung weiter gefördert.
  • HSH bleibt auch während der weiteren Ausbildung des Pferdes eine Möglichkeit, Abwechslung zu schaffen, das Verhältnis von Reiter und Pferd zu vertiefen, eventuelle Schwierigkeiten beim Reiten vom Boden aus zu korrigieren.

Die HSH-Methode kann sowohl vom professionellen Reiter als auch vom ambitionierten Freizeitreiter angewendet werden. Die Erfolge werden ihnen Recht geben.

Wichtigstes Utensil für diesen Ausbildungsweg ist der von Fritz Stahlecker entwickelte Schulzaum mit Blindtrense. Er schont das Pferdemaul, verhindert früh sich einprägende Schmerzerfahrungen und damit Widerstände. Der Schulzaum erleichtert dem Pferd das Lernen.

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