Petra Wägenbaur

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ist über ihren Vater schon als ganz kleines Mädchen in den Reitstall gekommen, und wie das so üblicherweise geht – zuschauen, mithelfen, draufsitzen dürfen, voltigieren und letztendlich auch zum Reiten.

Sie hatte das große Glück, in Reitmeister Theo Hansen einen strengen, aber begnadeten Reitlehrer zu haben, der sie lange Jahre förderte und ihr auch sein nicht immer einfaches, aber weit ausgebildetes Pferd zur Verfügung stellte.

Die ganze Schulzeit lang nahm sie regelmäßig an Turnieren teil, so u.a. an den Baden-Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften der Jugendlichen (Dressur und Springen) – wie auch als Mitglied der Seniorenmannschaft -, und den deutschen Juniorenmeisterschaften in der Dressur.

Auf diesen Turnieren begegnete sie immer wieder Fritz Stahlecker und seiner Tochter, die ihre Pferde so ganz anders als alle anderen vorbereiteten und vorstellten. Diese pferdegerechte Behandlung weckten in ihr die Vorstellung, selber einmal ein Pferd auf diesem Weg ausbilden zu wollen.

Nach zwei abgeschlossenen Studien (Übersetzerdiplom und Germanistik/Romanistik) und Einstieg in das Berufsleben kam die Möglichkeit, das erste eigene Pferd zu erwerben. Mit ihm war sie noch ganz auf sich allein gestellt, lernte viel über Pferdeverhalten und beschäftigte sich mit ihr noch neuen anderen Methoden wie Tellington-Jones etc.

Aus dieser Stute züchtete sie zwei Fohlen und konnte dann ihren Traum umsetzen, nach jahrelangem Zuschauen und Mitarbeiten die Ausbildung ihres ersten jungen Pferdes direkt bei Fritz Stahlecker zu erlernen. Es war für sie ein sehr prägendes Erlebnis, das eigene Pferd nach einem Jahr Bodenarbeit ganz alleine zu besteigen und all das vom Boden aus Gelernte direkt im Sattel abrufen zu können.

Das zweite Fohlen bildete sie alleine aus. Daneben entstand in enger Zusammenarbeit mit Fritz Stahlecker und auf der Grundlage seiner Notizen und Erfahrungsberichte sein Buch „Das motivierte Dressurpferd“.

Es reifte der Entschluss, die IMG_0214 ausschnittHand-Sattel-Hand-Methode – so nannte Fritz Stahlecker sein Lern- und Ausbildungskonzept – doch auch weiter in die Öffentlichkeit zu tragen und somit einem breiterem Interessentenkreis zugänglich zu machen. Nach längerem Zögern ließ sich Fritz Stahlecker überzeugen, auf diesem Weg sein Anliegen, etwas für die Pferde zu tun, für mehr Respekt im Umgang mit dem Pferd zu plädieren, zum Ausdruck zu bringen.

Petra Wägenbaur organisierte sehr erfolgreich HSH-Kurse mit Fritz Stahlecker, die sie auch auf Video festhielt. Parallel dazu erstellte sie ein umfangreiches Ausbildungsmaterial zur HSH-Methode. So konnte Fritz Stahlecker zusammen mit ihr auch sein „Tagebuch einer Ausbildung“ mit seinem Hengst Dürer veröffentlichen.

Petra Wägenbaur unterstützt Fritz Stahlecker bis heute in seinem engagierten Eintreten für ein anderes Ausbilden und Reiten. Sie ist seine rechte Hand bei seinen Auftritten, Vorträgen, Veröffentlichungen wie auch in seinem Einsatz für eine pferdegerechtere Kandare. Da es aufgrund körperlicher Beschwerden leider nicht mehr möglich ist, weitere HSH-Kurse mit Fritz Stahlecker persönlich zu organisieren, hat er die Aufgabe an Petra Wägenbaur übertragen, diese Kurse in seinem Namen weiterzuführen, damit seine Methode einem immer größeren Kreis bewusster Pferdeliebhaber nahegebracht werden kann.

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